Im Mittelpunkt steht Ihr Kind

Wir vom Dompfarrkindergarten nehmen die Kinder in ihrer individuellen Lebenssituation wahr und richten unsere pädagogische Arbeit hieran aus.

 

Von zentraler Bedeutung sind für uns dabei die Unterstützung und Förderung der Persönlichkeitsbildung, der Selbstständigkeit und der Kreativität des Kindes. Auch die Vermittlung sozialer Kompetenzen und das Verständnis für die Verschiedenartigkeit der Menschen spielt bei unserer Arbeit eine große Rolle.

Darüber hinaus unterstützen wir Sie als Eltern bei der Erziehungsarbeit.

 

Unser Motto: Gemeinsam mit Ihnen machen wir Ihr Kind stark!

 

Die ganzheitliche Förderung der Kinder umfasst bei uns:

 

  • Sprachförderung
  • Musikalische Früherziehung
  • Bewegungstraining
  • Vorschularbeit
  •  


WIR SIND KREATIV

Förderung zur Erkennung von Farben, Formen, Größe und Beschaffenheit:

(Spiele, ausmalen von verschiedenen Formen, Mischen von Farben, Geschichten erzählen über Farben z.B. Kinder dürfen Geschichten erzählen, auch können Kinder Erfinder sein…)

Arbeiten mit verschiedenen Materialien z.B. Wolle, Tapete, Stoff, aus der Natur…

Arbeiten mit verschiedenen Techniken (Reißtechnik, Knülltechnik, Schneiden, malen mit Pinsel oder Fingerfarbe, Zeichnen mit Buntstiften, Freies Malen, Stempeln auch mit Naturmaterialien z.B. Kartoffel…)

Materialien den Jahreszeiten zum Teil angepasst (Laub, Kastanien, Nüsse, Blüten, Rinde, verschiedene Samen…)

 

Fühlen und tasten von Gegenständen, riechen und schmecken von Lebensmitteln.

 

Kochen und backen mit Kindern z.B. Plätzchen backen, Suppe kochen, Obstsalat…

Sinnesschulung: Riechdöschen mit Kräutern

befühlen von Naturmateralien (Kastanien, Getreidekörner, Kartoffel…)

Riechen und Bestaunen (Obst, Gemüse, Kräuter…)

 

 

INKLUSION IN UNSEREM DOMPFARRKINDERGARTEN

 

Migrantenkinder ( v.a. aus Russland, Polen, Türkei, Tschechien, Syrien, Afganistan, Slowenien) und Kinder mit Sprachverzögerungen nehmen am Deutschkurs 240 teil.Eine Grundschul/Lehrerin und die pädagogischen Fachkräfte des Kindergartens übernehmen diesen Kurs.

Programm:

  • Einfache Gespräche (z.B. Was ziehe ich an? Wie begrüße ich?)
  • Förderung von Kindern mit Deutschkenntnissen durch Spiele (z.B. Mein rechter Platz ist leer, Memory…)
  • Vorkursprogramm DaZ Box (Finkenverlag)

Ziel: am Unterricht teilnehmen können und an zwischenmenschlicher Kommunikation Freude haben.

 

 

Kinder von Behinderung bedroht oder behindert:

Durch die Leistung des Bezirks Oberfranken in Bayreuth (erhöhter Faktor 4,5), können diese Kinder im Regelkindergarten integriert werden. Voraussetzung:

  • Leistungsvereinbarung zwischen Träger und Bezirk
  • Antrag der Eltern an den Bezirk mit ärztlichem Attest, Bereitschaft des Kindergartens, detaillierte Stellungnahme des Kindergartens, Planung der Therapie von Kindergarten und heilpädagogischer Fachkraft der Lebenshilfe Bamberg mit bis zu
  • 50 Behandlungsstunden pro Kindergartenjahr oder
  • zusätzliche Förderung 1,0 mit Behandlungseinheiten

Bewilligung des Bezirks ist Grundvoraussetzung

 

Diese Kinder können im nahen Umfeld am geregelten Tagesablauf durch Unterstützung des pädagogischen Personals und der zusätzlichen heilpädagogischen Kraft teilnehmen.     

  

 

 

Stärken stärken und Schwächen schwächen

Kind sein dürfen

 

 

REGELN

 

JOhne Regeln geht es nichtJ

 

Regeln erlauben einen reibungslosen Tagesablauf und erleichtern das Zusammenleben.

Regeln regen an, das eigene Verhalten selbst zu kontrollieren und einschätzen zu können.

 

„Hilf mir, es selbst zu tun“ der Leitsatz von Montessori ist für das Zusammenleben der Kinder wichtig, um ihr Tun und Wirken selbst erfahren zu können. Wer nur geleitet wird, ohne selbst mitbestimmen und aus eigenen Erleben erfahren zu können (Partizipation), wird soziale Kompetenzen schwächen, statt darin gestärkt durch das Leben zu gehen.

 

„Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern“

 

Selbstregulierung des Kindes ist unser langfristiges Ziel, wie „Spielstopp, spielen statt streiten, faustlos“. Das demokratisches Regelverständnis, die Diskussion über bestehende Regeln und neue Regeln stärken die Kinder im Sozialverhalten.

 

Überflüssige Regeln in Außen- und Innenbereich im Umgang miteinander erkennen die Kinder selbst: wozu sagen, dass Kinder nicht von einem hohen Ast am Baum springen dürfen? Kinder besitzen natürliche Grenz- und Abwehrmechanismen. Sie sollen diese nutzen und erfahren dürfen, ohne sich und andere in Lebensgefahr zu bringen.

 

Selbst die Bayrische Unfallkasse sagt: Kinder brauchen Freiräume, um mit Gefahren umgehen zu können ohne sich in Lebensgefahr zu bringen. Wir Erwachsene sind daher sogenannte Schutzengel und haben die Aufsicht, dass sich der Bewegungsdrang der Kinder nicht in lebensbedrohlichen Gefahren wandelt. Erst dann schreiten wir mit Regeln ein, um den Kindern den richtigen Schutz zu geben.

 

Spielstopp:

 

Beispiel:

Kinder spielen. Ca. 7 Kinder fangen ein Kind. Dieses fühlt sich überfordert, weil evtl. es zu viele bedrängen. So kann das Kind „Spielstopp“ rufen und alle Kinder bleiben stehen. Jetzt können bestehende  Regeln aktualisiert werden oder neue hinzu gefügt werden.

ODER: Es gibt heftige Diskussionen bei einem Spiel, es wird lauter und heftiger. Ein Kind wirft das Motto ein: Wir haben doch schon längst besprochen: „Spielen statt streiten, wir wollen Spielen.“

ODER: Kinder streiten auch, das ist ganz normal, aber ohne rohe Gewalt „faustlos“ und keinen dabei verletzen.

 

Wir besprechen und aktualisieren Regeln, Beispiel: rote Linie im Hof  trennt den Fahrbereich der Kinderfahrzeuge und die Fußgängerzone und dient als Haltelinie für alle Kinder, die nur mit Erwachsenen (Eltern, Abholer oder Erzieher) überschritten werden darf und eingehalten werden muss.

 

Nach Grenzüberschreitungen folgen liebevolle individuelle Konsequenzen durch die Kinder untereinander oder durch Erwachsene in einem ständigen Prozess:

  • durch Gespräche und Rollenspiele
  • durch Vorbildfunktion der Erwachsenen
  • durch Eigenverantwortung des Kindes: Hilf mir es selbst zu tun, ich stehe hinter dir, ich verstehe dich - ich helfe dir

Das Kind soll nach Möglichkeit wiedergutmachen oder mit Hilfe von anderen Kindern und/oder des Erwachsenen den Schaden beseitigen. (Beispiel: Trapezsteine ausgeschüttet, Rosetten herumgeworfen, gebaute Türme umgeworfen, auf ein Bild des anderen gemalt…). Manchmal reicht es auch, dass Kinder wieder „Freunde“ sind, wenn sie dem Betroffenen ein Taschentuch und die Hand zur Versöhnung reichen.

 

 

SICHERHEIT

 

Sicherheit erleben die Kinder im Umgang mit festgelegten Regeln und Geboten im harmonischen Einklang von Spiel und Zusammenleben mit anderen Menschen.

Siehe auch den Punkt Regeln: rote Linie im Hof, langsames Gehen bei Treppen, miteinander rücksichtsvoll umgehen, nicht auf Tische oder Stühle steigen,…

 

 

GEBORGENHEIT

Liebevolle Zuwendung, miteinander spielen und lernen, trösten und kuscheln, Eingehen auf kleine Sorgen und Nöte der Kinder; all dies erfahren die Kinder in ihrem Kindergarten und machen ihn so zu einem harmonischen und geborgenen ORT ihres Vertrauens.

 

 

SCHUTZ

Vermeiden von Gefahren, Hygieneplan, GUV einhalten

Wie gehen wir mit Krankheiten um? Wie reagieren wir? Was unternehmen wir?

Infomaterial  und  Aushänge zu verschiedenen Themen, über besondere Krankheiten usw. an Eltern weitergeben oder aushängen, gegebenenfalls Gespräche mit den betroffenen Eltern führen, auf Fragen der Eltern eingehen, Infos bei den entsprechenden Ämtern, Stellen einholen…(z. B. bei Lausbefall, Zecken, Sonnencreme, Sonnenschutz, Impfungen…)

Feuerschutzbestimmungen

Gesundheitliche Vor- und Fürsorge (erkennen von Unwohlsein Fieber, Durchfall, Unfall eines Kindes, usw…): Eltern werden benachrichtigt, um das Kind abzuholen

Wetterbedingtes Ankleiden nach Jahreszeit durch Aushang, Elternbriefe (Mütze, Schal, Jacke, Buddelhose…)

Gefahrenumgang durch das Gesetz der Bayrischen Unfallversicherungskammer in München

 

 

RUHEPHASEN

Für die Kinder sind Ruhephasen im Kindergarten sehr wichtig.

Oft beginnt der Tag bereits um 7.00 Uhr im Kindergarten und endet um 16.30 Uhr und freitags um 16 Uhr.

Deshalb sind unsere Gruppen so eingerichtet, dass Kinder im täglichen Spiel Rückzugsmöglichkeiten für sich finden  (Kuschelecke, Puppenwohnung, Höhlen bauen im Rollenspiel, manchmal schläft ein Kind auch einfach mal auf dem Schoß des Erziehers oder am Tisch ein…)
 

 

Auch das Sitzen auf dem Schoß bzw. die individuelle Zuwendung des Erziehers/in bietet den Kindern eine Ausgleichsmöglichkeit. Eine päd. Fachkraft bringt die „Schlafenskinder“ nach dem Mittagessen in den Ruheraum und begleitet sie liebevoll in den Schlaf (manchmal möchte das Kind gestreichelt  werden,  will bei meditativer Musik einschlafen, möchte Geschichten hören oder braucht sein Kuscheltier oder den Schnuller…)

Hierbei ist das eigene Kindergartenbett  „da schlafe nur ich“, sein Kuscheltier, der Schnuller, die eigene Bettdecke usw. von großer Bedeutung. Nach dem Schlaf kehrt das Kind ausgeglichen in die Gruppe zurück und wird vom Erzieher liebevoll begrüßt oder begleitet. Es ist wichtig, dass sich stets ein Erzieher den Schlafenskindern während der Schlafenszeit annimmt.

 

 

Je nach Jahreszeit finden die Kinder auch Rückzugsmöglichkeit auch im Außengelände z.B. verkriechen in der Höhle auf der oberen Wiese, entspannen auf der Wiese mit Decke, matschen im Hof…

Außerdem bieten wir in gezielten Beschäftigungen Stilleübungen, Traumreisen, Märchen, Mandalamalen,  Rhythmikstunden  u.v.m. an. Dabei unterstützen Kneippelemente das Wohlbefinden des Kindes (siehe Kneipp).

 

 

FAMILIÄRE ATMOSPHÄRE

 

Partnerschaftliche Familie

 

Oft hören wir von Eltern und Familien: "Der Kindergarten ist wie eine Familie"

  • Neuzugänge finden leicht Anschluss: unsere Eltern bauen stets Brücken
  • jeder kennt jeden
  • Kontakte sind jederzeit gruppenübergreifend möglich: Kinder, Eltern…
  • gemütliche Feste und Feiern stärken das Miteinander: Ausflüge, Herbstfest, Nikolausfeier, Erntedank, Martinsfest, Verabschiedung der Vorschulkinder…
  • pädagogisches Personal in jeglichem Familienalter: aus dem Kindermund: „unsere neue Erzieherin ist ne Oma!“
  • das gesamte pädagogische Personal hat stets ein offenes Ohr: Freuden, Probleme,…

 

DENN:

Im Dompfarrkindergarten erleben Familien, dass sie als Familie wichtig sind:

Familien aller Strukturen:

  • Alleinerziehende
  • Verschiedene Erziehungsberechtigte
  • Großeltern
  • Verwandte
  • Freunde und Gönner
  • Dompfarrei

Hier sind Familien keine Nummern, sondern individuelle Menschen

 

– Du bist Du-  und mir wichtig:

„Kann ich Sie mal sprechen, ich hab da ein Problem?“

Antwort Erzieher/in: „Einen Moment bitte, ich versuche für Sie Zeit zu haben“.

 

Ziel hierbei ist: Die Kinder sind versorgt und das Problem des Vaters/der Mutter  wird ernstgenommen.

Auch mal „wie eine Mama sein“ ist für uns Erzieher/in sehr wichtig, wenn ein Kind dies so äußert.

Auch Kinder brauchen familiäre Strukturen, die sie bei uns erleben dürfen:

„Ich bin ein Käferkind. Ich bin ein Mäusekind. Ich kenne meine Käferkinder!“

„Ich weiß, wie die Erzieherinnen heißen“

„Ich bin ein Bärenkind. Ich bin ein Mäusekind“ „Ich habe das Symbol…“

 

 

Besonderheiten/pädagogische Ansätze:

 

Kernzeit von 8.45 Uhr bis 12.00 Uhr. In dieser Zeit sind alle anwesend. In dieser Zeit werden Freispiel und pädagogische Kleingruppenarbeit vertieft. Tägliches, regelmäßiges Spielen und Lernen stärkt Kinder in der Entwicklung und macht sie fit fürs Leben.

In der pädagogischen Kernzeit werden Bildungseinheiten erlebt, erfahren und gestärkt in den Kompetenzen jedes einzelnen Kindes. Dadurch entfaltet sich die Persönlichkeit jedes einzelnen Kindes.

Kinder in ihren Stärken zu stärken in einfühlender Fürsorge, in der Auseinandersetzung mit anderen Menschen und der Mitwirkung des Alltags werden bei uns hier groß geschrieben.

 

Den Kindern müssen Erfahrungen erlaubt werden, damit sie Dinge und Zusammenhänge erleben und verstehen können.

Diese ganzheitlichen Bildungseinheiten brauchen Aufmerksamkeit, Zeit, Geduld, Anstrengungsbereitschaft und große Kooperation aller Beteiligten.

 

Wertschätzung erfahren Kinder bei uns auch durch die religiöse Kompetenz:

Eltern, Träger, Pfarrgemeinde und Erzieher arbeiten in christlicher Gemeinschaft zusammen, feiern miteinander Gottesdienste und Feste. Dadurch wird den Kindern der kirchliche Jahreskreis bewusst und erfahrbar. Somit erleben sie ein soziales Miteinander.

 

Vorschulprogramm in der Kern – und Nachmittagszeit:

Gezielter Übergang von Kindergarten und Schule in Kooperation mit Eltern, Erzieher und Lehrer in Kleingruppenaktivitäten: die Kinder lernen das Lernen und üben durch tägliches Training, das Gelernte sprachlich und gestalterisch wiederzugeben. Der Erzieher motiviert sie zu selbständigen Lösungsmöglichkeiten.

 

Unsere besonderen pädagogischen Programme:

Bibfit, Zahnarzt, Kneipp, BoschkiTec, Bildhauerei, Malstunden

 

 

 

Sie möchten noch mehr über unseren Ansatz erfahren?

Rufen Sie uns gerne an unter 0951 56006 oder verwenden Sie unser Kontaktformular.

Wir sind für Sie da

Dompfarrkita St. Michael

Franziskanergasse 4

96049 Bamberg

 

Telefon: 0951 56006

E-Mail:

st-michael.bamberg

@kita.erzbistum-bamberg.de

 

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